Was[i] heute als Selbstverständlichkeit gilt – dass Archive der Öffentlichkeit zugänglich sind – ist das Ergebnis einer europäischen Entwicklung, die im 19. Jahrhundert ihren Anfang nahm und deren unterschiedliche Wege England und Hannover beispielhaft illustrieren. Die Bereitstellung von Wissen für die interessierte Öffentlichkeit ist als Kernaufgabe von Archiven ein junges Phänomen, wenn man bedenkt, dass Archive in Europa schon seit Jahrhunderten den Regierungen als Verwaltungseinrichtungen dienen. Bei der Archivöffnung handelt es sich um eine gesamteuropäische Entwicklung, deshalb lohnt ein vergleichender Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede über Sprach- und Landesgrenzen hinweg.
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